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FC siegt in der Verlängerung
Entscheidungsspiel
Die Mitwitzer Damen gewannen in Stockheim gegen die Mannschaft des SC Steinbach mit 1:0.
Stockheim - Bei guten äußeren Bedingungen bot sich den zahlreich mitgereisten Zuschauern ein chancenreiches Spiel, in dem auch die bessere Mannschaft am Schluss siegte und somit den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte.

Das Spiel begann für beide Mannschaften ausgeglichen. Beide hatten schon in der Anfangsphase genug Möglichkeiten, um das Spiel für sich zu gestalten. Nach einer Viertelstunde kamen die Steinbacher vermehrt zu Torchancen, konnten jedoch keine zum Torerfolg nutzen.

Nach der Halbzeit baute die Rennsteig-Truppe ab und ließ so den FC Mitwitz immer mehr ins Spiel kommen. Die Mitwitzerinnen ließen zu diesem Zeitpunkt größte Möglichkeiten aus, so dass es keine der beiden Mannschaften in der regulären Spielzeit gelang, für die Entscheidung um den Aufstieg in die Bezirksliga zu sorgen.

In der ersten Halbzeit der Verlängerung bot sich den Zuschauern das gleiche Bild: Es wurden erneut zahlreiche Torchancen herausgespielt, bevor in der 100. Spielminute die Mitwitzer Stürmerin Elke Zimmermann nach einer schön hereingezogenen Flanke nur noch den Fuß hinhalten musste und somit den Siegtreffer für den FC erzielte. ft

FC Mitwitz – SC Steinbach

FC Mitwitz – SC Steinbach: Eine Steinbacher Spielerin kommt einen Schritt zu spät und muss mit ansehen, wie ihre Kontrahentin den Ball mit letztem Einsatz in den Strafraum bringt.

Mitwitzer Damen steigen in die Bezirksliga auf
Mitwitz - Die Mitwitzer Fußballerinnen haben in den Entscheidungsspielen die besten Nerven bewiesen und sind nach ihren zwei Siegen in die Bezirksliga aufgestiegen.

Das Bild zeigt Elke Möhrle mit ihren beiden Töchtern, Dana Schwämmlein, Trainer Wolfgang Dötschel, Nina Lauer, Julia Rauh, Torwarttrainer Daniel Herold, Maria Schwämmlein, Annegret Franz, Lisa Sünkel, Torfrau Jacky Spindler, Sandra Carl, Natalie Gänslein, Angela Martin, Natascha Rauch, Silke Winkler, Elke Zimmermann, Andrea Nowak und Teammanager Daniel Sünkel. Fotos: Wolfram Schmidt

U15 Nationalspielerin Romina Kuffner bei der Übergabe des Zertifikats an den Sportreferenten der Stadt Kulmbach Lothar Seyfferth.

Offizielle Eröffnung des Mädchenförderzentrums in Kulmbach

Am Sonntag stand auf der Kulmbacher Realschulsportanlage alles im Zeichen des Mädchenfußballs: pünktlich um 15.15 Uhr wurde die offizielle Eröffnung des oberfränkischen Standortes der vom Bayerischen Fußball-Verband neu installierten Mädchenförderzentren gefeiert.
Unter der sportlichen Leitung von Trainerin Tina Schmidling und der Organisation von Mädchenspielleiter Ewald Bauer trainierten ab 14 Uhr erstmals die Jahrgänge 1994 und 1995 und anschließend ab 16 Uhr die Jahrgänge 1991 bis 1993 auf der Anlage der Carl-von-Linde Realschule.
Zwischen den beiden Trainingseinheiten gab es durch alle Beteiligten und Offiziellen die offizielle Taufe des Mädchenförderzentrums Oberfranken.

WM-Song zum Auftakt
Bei herrlichem Wetter zogen die Spielerinnen beider Trainingsgruppen zum WM-Song „54, 74, 90, 2010“ ins beste Trainingsvoraussetzungen bietende Kulmbacher Stadion ein.
Im Beisein des Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses von Oberfranken um Jürgen Röthig, Kathrin Schiller und Monika Jüttner sowie Bezirksübungsleiter Lorenz Richter begrüßte Mädchenspielleiter Ewald Bauer die Aktiven, Eltern, Ehrengäste und Gäste auf den Rängen.
Ehren-Bezirksvorsitzender Hans Ebersberger stellte in seinem Grußwort das große Potential des Mädchenfußballs genauso in den Mittelpunkt wie Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram der Sepp Blatter in seiner Grußrede zitierte: „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich!“. Gleichzeitig wünschten beide dem Mädchenförderzentrum Oberfranken einen erfolgreichen Auftakt und den Spielerinnen die Fortführung und Forcierung ihrer fußballerischen Entwicklung.

Anschließend überreichte die aktuelle U15-Nationalspielerin Romina Kuffner (ASV Oberpreuschwitz) an den Sportreferenten der Stadt Kulmbach, Lothar Seyfferth, einen Ball und Wimpel des Bayerischen Fußball-Verbandes sowie ein Zertifikat als symbolischen Dank für die kooperative Zusammenarbeit und die Zur-Verfügung-Stellung des Sportgeländes der Realschulsportanlage am Weiher als Standort des Mädchenförderzentrums in Oberfranken.

Optimale mädchenspezifische Förderung
Da die deutschlandweiten DFB-Stützpunkte der Jungs nur sehr wenige Mädchen in den Trainingsgruppen haben, sollen die Spielerinnen nun in eigens für talentierte fußballspielende Mädchen eingerichteten Stützpunkten die Chance der zielgerichteten und optimalen mädchenspezifischen Förderung unter fachkundiger Anleitung erhalten.
Außerdem besteht somit auch für alle TrainerInnen einer Mädchen- oder Frauenmannschaft die Möglichkeit, die Trainingseinheiten zu besuchen und die Inhalte als Anregung für das Vereinstraining zu nehmen.

Regionalvergleiche zur Sicherung des Leistungsstandes
Bereits im vergangenen Herbst und Winter wurden 25 Spielerinnen der Jahrgänge 1994 und 1995 sowie 25 Mädchen der Jahrgänge 1991 bis 1993 gesichtet und ausgewählt.
Nun gilt es für die nominierten Talente im Stützpunkt wie auch im Verein Leistung zu bringen und sich so für weitere Maßnahmen und Regionalvergleichsturniere zu empfehlen. Geplant sind neben einem Vergleichsturnier aller Mädchenförderzentren im Juni immer wieder Vergleichsspiele mit anderen Teams.
Natürlich werden auch fortwährend Spielerinnen nachgesichtet und bekommen die Möglichkeit sich für die Aufnahme am Stützpunkt zu empfehlen.

Unter dem Dach des Bayerischen Fußball Verbandes – der auch die Trainingsmaterialien zur Verfügung stellt – soll so eine optimale mädchenspezifische Förderung flächendeckend in ganz Bayern gewährleistet und den Mädchen eine weitere Präsentationsplattform geboten werden.

Die weiteren Trainingstermine sind am 29. April, 20. Mai, 17. Juni, 8./29. Juli, 9./30. September, 21. Oktober und 11. November.

 

Eröffnung: Beide Trainingsgruppen mit oberfränkischen Vertretern

Von links nach rechts: Mädchenspielleiter Ewald Bauer, BFMA-Beisitzerin Monika Jüttner, Bezirksübungsleiter Lorenz Richter, Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram, Sportreferent Lothar Seyfferth, BFMA-Vorsitzender Jürgen Röthig, U15-Nationalspielerin Romina Kuffner, Bezirks-Ehrenvorsitzender Hans Ebersberger, BFMA-Beisitzerin Kathrin Schiller

U15 Nationalspielerin Romina Kuffner bei der Übergabe des Zertifikats an den Sportreferenten der Stadt Kulmbach Lothar Seyfferth.

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